
Seifen mit Talg und Schmalz
Feine Seifen nach historischem Vorbild mit tierischen Fetten und gepaart mit heute leicht zugänglichen Pflanzenölen machen aus diesen Seifen etwas ganz besonderes.
Früher war es ganz normal, tierische Fette in Seife zu verarbeiten - heute findet dieser nachhaltige und regionale Rohstoff meist nur noch in Kernseife seine Verwendung (und da stört sich meist keiner an den tierischen Inhaltsstoffen).
Um einem Vorurteil gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen - Talg ist heute kein "billiges" Füllmaterial in Kosmetik mehr, sondern ein hochwertiger, regional, aufwendig gewonnener und sorgfältig geprüfter Rohstoff der im Einkaufspreis sogar oft über dem von pflanzlichen Ölen und Buttern steht wie z.B. Sheabutter die zum selben Preis oder etwas niedriger verkauft wird. Schmalz und Talg können z.B. die in Seife verwendete Sheabutter bei gleicher Reingungswirkung ersetzen, sind jedoch regional erhältlich und dadurch nachhaltiger.
Talg blickt auf eine jahrhundertealte, geschätzte Geschichte zurück, nicht zuletzt aufgrund seiner Einfachheit, Nachhaltigkeit und Wirksamkeit. Für die traditionelle Seifenherstellung eignet sich Rindertalg hervorragend zur Herstellung einer festen, ergiebigen Seife mit wunderbarem Schaum. Talg pflegt die Haut intensiv und hinterlässt ein weiches und geschmeidiges Hautgefühl.
Schmalzseife hat ebenfalls eine sehr lange Nutzungsgeschichte, und das aus gutem Grund. Sie ist seit Jahrhunderten ein wertvoller Rohstoff in handgemachter Kosmetik wie Seife und Salbe aufgrund ihrer Einfachheit, Wirksamkeit und Verfügbarkeit. Als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie ist Schmalz nachhaltig und einfach zu bekommen.



